Rezepte im wahren Leben oder: der gute Vorsatz, sie endlich mal auszuprobieren

Kennt ihr das, wenn man sich Rezepte zum Nachkochen oder -backen bei Pinterest speichert oder eine neue Notiz im Handy mit den Links anlegt & das Essen dann tatsächlich super einfach zu machen war und dazu noch echt gut geschmeckt hat? Nein, ich auch nicht.

Aber was wäre das Leben ohne gute Vorsätze? Mit der Einstellung bin ich mal im Internet auf die Suche gegangen und habe mir 5 (scheinbar) simple Rezepte rausgesucht, die nicht zu viel Zeit oder Zutaten in Anspruch nehmen. Gerade in den Semesterferien oder gen Anfang des neuen Semesters ist man ja bekanntlich wunderbar motiviert und entschlossen, demnächst mal ein bisschen mehr Gemüse in den Alltag zu integrieren (anstatt notfalls das Müsli rauszukramen).

Seit ich in Münster wohne, habe ich Marktbesuche für mich entdeckt. Jeden Samstag wird man mich also in aller Frühe beim Wochenmarkt am Domplatz durch die Reihen von Ständen schlendern sehen – ein Muss, wenn man an einem Samstag oder Mittwoch in Münster ist! Ich werde also mal versuchen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und Zutaten für diese Rezepte mit in meine Einkaufstaschen wandern lassen.

Vielleicht wird das hier der Start einer kleinen Serie, in der ich für euch einfache Rezepte als Inspo ausprobiere. Wir werden sehen, wie desaströs die 5 laufen, die ich für die erste Probierrunde ausgesucht habe 😀

Fangen wir erstmal mit etwas Einfachen an. Ich kenne so gut wie niemanden, der es schafft, ein ganzes Netz Kartoffeln so ohne Weiteres aufzubrauchen. So geht es mir zumindest immer. Warum dann trotzdem so viele kaufen? Notfallplan nennt sich das bei mir. Wenn plötzlich wie auf wundersame Weise nichts mehr im Kühlschrank zu finden ist, das zu einer vernünftigen Mahlzeit zusammengewürfelt werden kann, müssen die Kartoffeln eben herhalten. Mit ein bisschen Salz und Pfeffer, kann man schließlich einiges zaubern. Für dieses Rezept braucht man laut der Website nur Kartoffeln, Öl, Butter, Gewürze und einen Ofen. Vielleicht also eine neue Variation, die man den Kartoffeln zumuten könnte.

(UPDATE: 8/10 Punkten)

 

Orientalische Hack-Kichererbsen-Pfanne Rezept

 

Für diese orientalische Hack-Kichererbsen-Pfanne braucht man zwar ein paar mehr Zutaten als bei den Ofenkartoffeln, dafür wird das Rezept als ’sehr einfach‘ beschrieben. Eine Zwiebel, Knoblauch und Öl hat man höchstwahrscheinlich sowieso zu Hause irgendwo rumfliegen. Paprika, Hackfleisch, Tomatenmark, Kichererbsen und Feta wandern schnell beim wöchentlichen Trip zum Supermarkt in den Einkaufswagen. Ich bin, wie man spätestens jetzt gemerkt hat, keine Vegetarierin. Trotzdem koche ich relativ selten Fleisch, seit ich alleine wohne. Vielleicht ist diese Gemüse-Hack-Pfanne ja eine Möglichkeit, falls ich doch mal Appetit darauf bekomme.

(UPDATE 8.5/10 Punkten)

 

The Ultimate Parmesan Roasted Broccoli is truly the best roasted broccoli you will ever have. It's nutty, it's cheesy, it's so yummy, yet it's a vegetable!

 

Brokkoli. In meinem Kopf lese ich dieses Wort mit einer eher weniger begeisterten  Stimme vor. Aber in diesem Rezept von Jo Cooks sieht das Ganze doch gar nicht mal so unappetitlich aus! Zusätzlich zum Brokkoli braucht man hierfür Öl, Knoblauch und Gewürze sowie Zitronensaft, Parmesan und Nüsse (die ich wahrscheinlich weglassen werde). Also gar nicht mal so kompliziert fürs Einkaufen. Es scheint auch, als könne man das Gemüse im Wesentlichen sich selbst überlassen, nachdem man die anderen Zutaten schnell darüber geworfen und es in den Ofen geschoben hat. Gleich sympathisch dieses Rezept.

(UPDATE 9/10 Punkten)

 

Italian Roasted Mushrooms and Veggies - absolutely the easiest way to roast mushrooms, cauliflower, tomatoes and garlic Italian style. Simple and delicious.

 

Auch hier wieder etwas in die Richtung ‚Gemüsevariation im Ofen‘ von Jo Cooks. Pilze, Blumenkohl und Tomaten mit Öl, Kräutern und Knoblauch mischen und ab in den Ofen. Mit den laut Rezept 12 Knoblauchzehen bin ich jetzt nicht so ganz einverstanden. So sehr liebe ich die dann doch nicht 😀 Ich werde wahrscheinlich einfach, je nach Menge des anderen Gemüses 1-2 Knoblauchzehen klein schneiden und über dem Ganzen verteilen.

 

Brotchips

Für diese Snackvariante muss man teilweise gar nicht gezielt einkaufen gehen, solange man etwas Brot im Haus hat. Diese Brotchips macht man mit ein paar Tage altem Brot/Baguette, Öl und Gewürzen. Ein paar Minuten in den Ofen damit und schon hat man einen leckeren Snack, falls es zu Netflix mal keine Chips & Co. geben soll. Sieht einfach und super lecker aus. Mal sehen, ob ich das auch hinbekomme! Das Gute an diesem Rezept: Man kann die Brotchips nach Belieben würzen und muss sich nicht wie im Supermarkt auf eine Geschmacksrichtung festlegen.

 

Die Ergebnisse meiner bunten Auswahl an Rezepten bekommt ihr in der nächsten Zeit entweder hier auf unserem Blog oder auf unserem Instagram Account zu sehen. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Rezepte, die wir ausprobieren können? Lasst die Links gerne in den Kommentaren da!

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