Apfeltarte | schnell und einfach

Ihr Lieben, ich weiß, es ist eigentlich noch zu früh um in Herbststimmung zu kommen, weil man dem Sommer noch hinterher trauert. In meiner schönen Heimat, der Pfalz, ist der Garten meiner Eltern schon voller Äpfel. Viel zu schade, um sie verkommen zu lassen, dachte ich und habe letztens die erste Apfeltarte des Jahres gebacken. Das Ergebnis habt ihr ja schon auf Instagram gesehen, doch ich wollte auch das Rezept mit euch teilen. Schließlich ist es viel zu schnell und einfach, um es nicht nachzumachen. Wem nach etwas mehr Aufwand ist, der kann mal bei unserem Kirsch-Streuselkuchen vorbeischauen. Vom Teig her der Apfeltarte sehr ähnlich, bis auf die Streusel natürlich. Viel Spaß dabei!

Ihr braucht:

Für den Teig:

  • 150g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 3 El Milch
  • 3 El Öl
  • 38g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 75g Magerquark

Für den Belag:

  • ein paar Esslöffel Joghurt
  • 3 mittelgroße Äpfel
  • Zimt und Zucker

Zubereitung:

Als erstes fettet ihr eine 26cm Springform ein und streut sie mit Mehl aus. Wenn ihr daran glaubt, heizt ihr auch schon Mal den Backofen auf 180 Grad Umluft vor, ich mach das aber ehrlich gesagt nie.

Jetzt verrührt ihr alle Zutaten für den Teig bis auf das Mehl mit einem Schneebesen oder dem Handrührgerät. Sobald eine homogene Masse entstanden ist, vermischt ihr das Backpulver mit dem Mehl und gebt es langsam dazu. Zuerst könnt ihr es mit dem Schneebesen unterrühren, am Ende solltet ihr allerdings die Hände nehmen um alles ordentlich miteinander zu verkneten. Bleibt euer Teig nicht mehr an der Schüssel hängen, ist er fertig und kann ausgerollt werden.

Hier ein Tipp, falls ihr wie ich Probleme damit habt, einen schönen Kreis hinzubekommen: Es hilft, wenn ihr den Teig zu einer Kugel formt und diese dann vorsichtig mit dem Nudelholz plattdrückt. Rollt dann immer ein bisschen in alle Richtungen bis der Teig ungefähr die Größe eurer Form hat. Dann legt ihr ihn hinein und drückt ihn mit den Händen an. Ihr könnt auch einen kleinen Rand formen, falls der Teig reicht. Denkt aber daran, dass die fertige Tarte eher flach sein sollte.

Für den Belag bestreicht ihr den Boden mit Joghurt und bestreut ihn mit Zimt und Zucker. Dann wascht ihr eure Äpfel und schneidet sie in Spalten. Wer mag, kann sie auch vorher schälen. Ich mag es aber sowohl optisch als auch geschmacklich lieber mit Schale. Außerdem spart es Zeit. Die Apfelspalten verteilt ihr dann auf dem Boden. Da kein Guss oder Streusel mehr obenauf kommen empfiehlt es sich, das einigermaßen ordentlich zu machen. Vielleicht braucht ihr auch nicht alle drei Äpfel. Meine waren, wie gesagt, aus dem Garten, deshalb musste ich Wurmlöcher und Druckstellen herausschneiden.

Je nachdem, wie süß ihr es gerne mögt, könnt ihr jetzt nochmal etwas Zimt und Zucker auf die Apfelspalten streuen. Das karamellisiert dann beim Backen ein bisschen und schmeckt wirklich grandios. Ist aber optional. Jetzt muss die Tarte nur noch für 20-30 Minuten in den Ofen. Wenn der Boden braun und knusprig ist, könnt ihr sie herausnehmen und abkühlen lassen. Schaut aber zwischendurch immer wieder nach, damit euer Belag nicht anbrennt. Falls die Äpfel zu dunkel werden, deckt ihr sie mit Alufolie oder Backpapier ab und backt die Apfeltarte so fertig.

 

Ihr merkt: Wirklich kein Hexenwerk und er funktioniert natürlich auch wunderbar mit anderen Früchten. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Und noch ein Tipp: Ohne Zucker eignet sich der Teig auch wunderbar als Pizzaboden.

So, ich genehmige mir in Gedanken jetzt noch ein Stück Kuchen draußen in der Sonne. Machts gut ihr Lieben!

x Leo

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